Aus der Kategorie „Frühe Traumwagen“.

Gesehen im BMW-Museum.
Aus der Kategorie „Frühe Traumwagen“.

Gesehen im BMW-Museum.
In der Nähe des Brandenburger Stadttores am Sowjetischen Ehrenmal findet man diese Treppe:


Fotografiert habe ich mit einer Praktica BCA mit 50 mm Objektiv auf KODAK 400 TX.
Nach meinem gestrigen erfolgversprechenden Einstig in die Analog-Filmentwicklung freute ich mich um so mehr auf den heutigen Tag. Dieser Tag sollte ganz der Fotografie gewidmet sein. Ich hatte mich mit meinem Bruder zu einem Analog-Schwarzweiss-Event verabredet.
Und so dürfte ich heute zweifach profitieren: Zum einen hatte ich einen ortskundigen Führer durch den alten Dorfkern von Berlin-Lankwitz, und zum anderen einen kompetenten und gefragten Ratgeber zu allen Fragen der Fotografie. Mein Bruder war es auch, der mich auf die Idee der kleinen Bäckerei-Serie brachte. Hier ist sie:



Nach dem Foto-Walk wurde ich mit einem leckeren, selbstgekochten Essen verwöhnt, und dann ging es ans Entwickeln. Ich bekam den Film wie bei meiner gestrigen Premiere problemlos eingespult und ein kleiner Seitenblick auf meine Workflow-Liste ließ bei der Dosenentwicklung fast schon Routine aufkommen.
Schließlich hingen unsere Filmstreifen im Bad auf der Wäscheleine und wir konnten uns dank des sonnigen Wetters auf dem Balkon der Fachsimpelei hingeben.
Alles in allem war es ein perfekter Tag, der nach Wiederholung verlangt (nicht zu Letzt des leckeren Essens wegen).
Danke, Axel!
Vor der Entwicklung analogen Filmmaterials hatte ich mein Leben lang größten Respekt. Und gleichzeitig war das eine Fertigkeit, die zu erlernen seit Jahren mein Ziel war. Mein Fotohändler leistete diesem Wunsch noch Vorschub, indem er mir vor zwei Wochen einen Film, den ich ihm zum Entwickeln anvertraut hatte, total versaute. Spätestens nach diesem Erlebnis wurde mein Vorhaben konkret.
Das erforderliche Equipment war schnell bestellt und die Beschaffung des benötigten Rohmaterial in Form belichteter Filme stellte kein ernst zu nehmendes Hindernis dar.
Heute war nun die Premiere. Die Chemie war – den Ratschlägen der Experten folgend – bereits einen Tag vorher angesetzt worden. Nun wurde es ernst. Eine Checkliste half mir, den Überblick zu behalten und die Flaschen mit Entwickler, Stopper, Fixierer und Härter standen in der Reihenfolge ihres Einsatzes bereit.
Die Trockenübungen im Wechselsack waren Erfolg versprechend verlaufen und so gab es auch heute keine nennenswerten Probleme damit, den Film im Dunkeln aus seiner Patrone zu befreien und in die Spule des Entwicklungstanks einzufädeln. Dann stand er vor mir, der lichtdicht verschlossene Tank mit dem Film.
Noch ein Blick auf die Checkliste, auf der die Entwicklungszeit des Films notiert war, dann die Stoppuhr programmiert und rein mit dem Entwickler in den Tank. Umrühren, Kippen, Klopfen, alles im Minutentakt und endlich kündete die Stoppuhr das Ende der ersten Phase an. Jetzt dürfe der Film endlich ans Licht.
Stopper, Fixierer, Härter – und immer wieder der bange Blick auf die Liste, um ja nichts falsch zu machen.
Dann noch ausführlich wässern und endlich war der lang ersehnte Moment da: Ich stanzte die Klammer in das Ende des Filmstreifens und rollte ihn vorsichtig aus der Spule. Dann hielt ich ihn in der Hand: Meinen ersten selbstentwickelten Film. Vorsichtig trug ich ihn ins Bad und hängte ihn zum Trocknen auf die vorbereitete Leine.
Es war geschafft. Ich hatte tatsächlich meine ersten Film selbst entwickelt. Und ich hatte ihn nicht versaut, sondern die fotografierten Bilder sind tatsächlich erkennbar. Ich hatte mit vielem gerechnet, doch der Film sah aus wie aus dem Labor.
Nach zwei Stunden war er trocken und konnte in den Scanner gelegt und auf dem Rechner gespeichert werden.
Für mich war es ein unglaublich intensives Gefühl, das, was ich fotografiert habe, mit Leben zu erfüllen. Das latente Bild in die Realität zu holen. Fast wie Geburtshilfe. Und dieses Erfolgserlebnis werde ich mir in Zukunft öfter verschaffen können.


Auf den ersten Blick habe ich die Briefe im Kasten für Abfall gehalten. Just in dem Moment, als ich das Foto geschossen hatte, öffnete sich zu meinem Erschrecken die Tür, eine junge Frau kam freundlich grüßend heraus und nahm die Briefe aus dem Kasten.
Eben beim Müll herausbringen sah ich diesen phantastischen Abendhimmel:

Auf unserem Wochenend-Vorfrühlingsspaziergang begleitete uns Indianer Jones.

Ich hoffe, ich bin noch nicht zu spät:

Zum Wochenend-Ausklang noch ein bisschen (Tauch-)Sport:



Ok, wenn ich schon die Teilnahme an der wöchentlichen Photo-challenge wieder verpennt habe, hier wenigstens ein kleiner Appetitmacher.

Ich glaub’, ich mach mir jetzt einen Kaffee
Hatte sich hier gestern jemand auf den kurz bevorstehenden Frühling gefreut? Keine Ahnung, denn heute morgen gab es das hier:

Die Schneeglöckchen haben ihr Wintergewand wieder angelegt und wir Autofahrer dürfen uns wieder auf glatte Straßen und zugeeiste Scheiben freuen.
5 Grad plus, aber eisiger Wind und eine gefühlte Temperatur im Minusbereich. Doch die Sonne wärmt schon. Und dann das:


Es sind die ersten und einzigen weit und breit. Irgendwann wird wieder der ganze Vorgarten voll von ihnen sein. Und nicht nur unserer, sondern auch der des Nachbarn. Und dann kommen die Krokusse. Und die warme Frühlingssonne. Der erste Kaffee draußen, dann eine Morgenrunde mit dem Rad durch die taufrischen Felder – ich kann es kaum abwarten!
Morgens um 7.00 Uhr. Die Gebäude der Brandenburger Landesregierung erwachen langsam zum Leben. Nur in der Staatsanwaltschaft herrscht bereits Hochbetrieb. Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

Heute auf unserem Spaziergang entdeckt:

Ich habe mich in letzter Zeit immer gewundert, wo meine Zeit bleibt. Jetzt weiß ich es endlich, denn heute habe ich sie auf frischer Tat ertappt:
Die Zeitdiebe

