Ukrainischer Winter

3 03 2010

Hier kommen die letzten (?) Winterimpressionen, eingefangen mit der Kiev 60.

Bei den ersten Aufnahme kam noch das 80mm „Normal“objektiv zum Einsatz.

Bei den anderen wollte ich endlich einmal mein neues 45mm Weitwinkel ausprobieren.

Tja, und das letzte hier wäre fast mein Lieblingsbild dieses Nachmittags geworden. Jetzt trägt es den Titel „Das kommt davon, wenn man sich nur auf den Horizont konzentriert…“ 😦





Winterspaziergang mit Box

14 01 2010

Für diesen Winterspaziergang habe ich meine Agfa Clack mit mit einem Ilford HP5 Plus gefüttert. Im Ergebnis liegen allerdings zwischen dem HP5 und seinem „unechten“ Bruder XP2 nicht die erwarteten Qualitätsunterschiede. Der deutlichste Unterschied besteht noch in der Wartezeit auf das Ergebnis: Während der XP2 mit seiner C41-Entwicklung bereits nach 3 Tagen abgeholt werden konnte, dauerte die Entwicklung des echten Schwarzweiss-Filmes fast 14 Tage.

Die Abbildungsqualität der über 50 Jahre alten Box-Kamera ist über jeden Zweifel erhaben und begeistert mich immer wieder.

Und mein Lieblingsfoto dieser kleinen Serie:





Blankensee

9 01 2010

Vor einer gefühlten Ewigkeit war ich mit meiner Kiev 60 im Naturschutzgebiet Nuthe Nieplitz unterwegs. Ich kann mich noch erinnern, wie ich beim Schleppen des Stativs geschwitzt habe 🙂

Natürlich reicht ein Nachmittag bei weitem nicht aus, um dieses schöne Gebiet auch nur ansatzweise kennen zu lernen. Mein Startpunkt war Blankensee. Der Ort Blankensee liegt idyllisch am gleichnamigen See und bevor man die Gegend erkundet, kann man sich in einer kleinen Landbäckerei mit leckerem Kuchen stärken.





Winter in der Schachtel

9 01 2010

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, meine alte Box-Kamera einmal wiederzubeleben. Ich habe keine Ahnung, wo und wie mir diese Kamera vor 30 Jahren einmal zugelaufen ist. Inspiriert durch den schönen Artikel im Spürsinn-Blog habe ich nun die freien Tage am Jahresende genutzt, um die Box mit einem Ilford XP2 super zu füttern und loszuziehen.

Die Agfa Clack belichtet mit 1/30 Sekunde auf 120er Rollfilm im Format 6 x 9 cm. Entwickelt sind das dann Negative von der Größe einer kleinen Karteikarte im Format A 7 🙂

Es gibt keine Fokussierung, sondern nur die Auswahl zwischen „sonnig“ (Blende 16) und „bewölkt“ (Blende 11). Außerdem gibt es eine Naheinstellung bis zu 3 m. Das Motiv wird durch einen Sucher anvisiert und dann wird ausgelöst. Das Auslösegeräusch soll dem Kameramodell seinen Namen gegeben haben.

Genug erzählt, hier ein paar Winterimpressionen, eingefangen mit einer historischen Kamera.

Und eine Aufnahme mit der Nah-Einstellung:





Meine neue ukrainische Freundin

13 11 2009

Vor gut einer Woche traf meine neue Freundin aus der Ukraine bei mir ein: Eine gepimpte Kiev 60. Die Lieferung erfolgte so schnell, dass sie glatt meine Filmbestellung bei Foto-Impex überholte. Zum Glück gibt es noch Foto-Brenner, der mich innerhalb von zwei Tagen mit Rollfilmen versorgte. Nebenbei: Die Filme von Foto-Impex sind immer noch nicht da.

Am vergangenen Wochenende habe ich dann die erste „Rolle“ durchgezogen und am Montag gleich zum Entwickeln gegeben. Heute nun dürfte ich meine Labortüte abholen und meine ersten Bilder im Mittelformat betrachten.

Die Fotografie mit dieser Kamera hat natürlich noch Entwicklungspotential: Zum einen sind sämtliche Fotos (trotz der 2,5 kg) aus der Hand fotografiert. Zwischenzeitlich ist der Adapter für das Stativgewinde eingetroffen, so dass ich künftig mit Stativ arbeiten kann. Zum anderen sind alle Bilder des ersten Films mit Hilfe des im Prisma integrierten Belichtungsmessers entstanden. Der nächste Film wird zeigen, ob der  zwischenzeitlich erworbenen „Gossen electronic 2“ Belichtungsmessser hier zu besseren Ergebnissen verhilft.

Hier nun ein paar Fotos:

Laubhaufen im Mittagslicht

Walze

Schule Damsdorf

Die mit der Kiev 60 erzielten Ergebnisse haben mich nicht überrascht und die fotografierten ersten Bilder entsprechen meinen Erwartungen. Die Unzulänglichkeiten der Fotos sind dem Fotografen, nicht dem Apparat zuzurechnen.

Überrascht war ich vom guten Service der Drogeriekette Rossmann (bzw. des Fuji-Labors). Die haben den Ilford XP2 super 400 ohne Aufpreis und ohne Extra-Wartezeit entwickelt, 10 x 10 cm Bilder ausbelichtet und den Film auf CD gebrannt. Ich hatte damit gerechnet, mir die Bilder selbst zurecht schneiden zu müssen (da sie ja vom Standard-Rechteckformat abweichen) oder einen „Rollfilm-Zuschlag“ bezahlen zu müssen. Nichts dergleichen: Daumen hoch für Rossmann!