Versandkostenwucher

10 12 2009

Ich dachte, so etwas gibt es nur bei großen Online-Auktionshäusern.

Heute wollte ich mir im Hinblick auf die kommende kalte Jahreszeit ein Paar Fotohandschuhe bestellen. Der „Geizkragen“ empfahl mir Foto Erhardt als günstigsten Anbieter. Ein paar Mausklicks später hatte ich die Handschuhe im Einkaufskorb und dann klickte ich gewohnheitsmäßig auf die Versandkostenanzeige.

Da ich per PayPal bezahlen wollte, sollte mich der Versand 14,80 EUR kosten; wohlgemerkt bei Vorauszahlung.

Ein zweiter, ungläubiger Blick bestätigte, dass sogar bei Abholung mit Sofortzahlung 5,00 EUR Versandkosten fällig wurden.

Wenn ich mal ganz viel Geld habe, wird das mein Stammladen.

Jetzt erst mal nicht!

Ach so: Als gelernter Kaufmann kenne ich noch Zeiten, in denen es „Ware gegen Geld“ gab. Heutzutage wird dem Kunden erst einmal grundsätzlich eine fehlende Bonität unterstellt und er muss erst bezahlen, um dann (sofort oder -im Falle der Nichtlieferbarkeit- später) beliefert zu werden.

Glücklicherweise gibt es Ausnahmen.

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